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2014-03-31 PA: Kommen bald höhere Strafen für Einbrecher?

Innenministerin reagiert auf Kriminalstatistik:

Kommen bald höhere Strafen für Einbrecher?

 

Mikl-Leitner will Mindeststrafe für Einbrüche ab 2015 verdoppeln.

proNACHBAR: "Ein Tropfen auf dem heißen Stein", weitere Maßnahmen notwendig.

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) ließ am Wochenende aufhorchen: In mehreren Zeitungen war zu lesen, dass Mikl-Leitner härtere Strafen für Einbrecher fordert. Sie wolle die Mindeststrafe von sechs Monaten auf ein Jahr erhöhen - und somit verdoppeln. Sie habe dazu bereits Gespräche mit Justizminister Wolfgang Brandstetter geführt, im Herbst solle ein Vorschlag ausgearbeitet sein, der 2015 umgesetzt werden könne, war in den Medien zu lesen.

Die Innenministerin hat zuvor offenbar einen genaueren Blick auf die vor kurzem präsentierte Kriminalstatistik 2013 geworfen. Zwar ist die Kriminalität in allen Bundesländern bis auf Wien im Jahresvergleich zu 2012 leicht zurückgegangen, Einbrüche in Wohnhäuser und Wohnungen haben allerdings zugenommen. In Österreich werden nach wie vor täglich knapp 45 Einbrüche in Wohnhäuser und Wohnungen verübt.

proNACHBAR begrüßt diesen Vorstoß von Mikl-Leitner ausdrücklich. Dennoch weisen wir darauf hin, dass es noch weiterer flankierender Maßnahmen bedarf, um die Einbruchskriminalität in Österreich nachhaltig zu senken. "Die Verdoppelung der Mindeststrafe kann nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein", erklärt dazu proNACHBAR-Gründer Karl Brunnbauer. Neben härteren Strafen für Einbrecher müsse Mikl-Leitner endlich auch dafür sorgen, dass die Bevölkerung über die wahren Ausmaße der Einbruchskriminalität informiert werde. "Hier müssen die Fakten auf den Tisch, die Polizei muss die Bürger besser und ausführlicher über die wahren Einbruchszahlen aufklären", fordert Brunnbauer.

proNACHBAR wird sich in den nächsten Monaten mit anderen Nachbarschaftsvereinen aus Europa vernetzen, um gemeinsam stärker gegen die internationale Einbruchskriminalität auftreten und seine Mitglieder rascher vor internationalen Trends in der Szene warnen zu können.


 

 
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