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 Trick: Lederware! 2. März 2010

logoINFORMIEREN SIE AUCH IHRE FREUNDE UND NACHBARN! Dieser Trick kommt in ganz Österreich zur Anwendung! Rufen Sie die Polizei und/oder machen Sie eine Anzeige!


NACHBARN WARNEN (2. März 2010):
Heute (2. März 2010) um ca. 13h bin ich Zeuge eines Trickbetruges geworden. Ecke Hütteldorferstraße/Missindorfstraße, 1140 Wien, stand ein silberfarbener, gepflegter PKW 4türig (Marke mir leider nicht bekannt) mit italienischem Kennzeichen DI 963 (DK?) und hatte einen Pensionisten nach einem Weg gefragt, anschließend zeigte er ihm angebliche Lederjacken á €100,-- der Mann kaufte ihm eine ab, doch das war dem Herrn zu wenig, nachdem er in der Geldbörse noch einen 100,-- Euroschein sah, da bin ich dann zu dem Mann und habe ihm darauf aufmerksam gemacht, dass das ein Betrug ist, die Jacken haben keinen Wert er soll vorsichtig sein. Da verabschiedete sich der Mann und fuhr los und somit hat er in nicht einmal 10 Min. € 100,-- verdient.

Beschreibung des Betrügers: kleiner, schmächtiger, eher dunkler Hauttyp mit Glatze.

Ich habe anschließend die Polizei telefonisch in Kenntnis gesetzt.

Liebe Grüße, Uschi F.


Nachbarn warnen (15.2.2010):

Sehr geehrter Herr Brunnbauer,

anbei eine kurze Schilderung einer weiteren Variante von (versuchten) "Trickverkäufen", die mir heute (15.2.2010) mittag widerfahren ist: Beim Aussteigen aus meinem Auto auf dem Weg zum Friseur nächst Maurer Hauptplatz, ruft und winkt mir ein vermeintlicher Tourist hilfeheischend aus seinem vis à vis eben eingeparkten Auto zu.

Er erzählt durch die geöffnete Seitenscheibe, italienisch-deutsch radebrechend, daß er sich - eben von einer Textilmesse im Zentrum Wiens kommend - verfahren hätte und ersucht mich, ihm den Weg zur Südautobahn zu erklären.

Sehr geschickt verwickelt er mich in ein Gespräch mit vielen Fragen und Höflichkeitsfloskeln - wahrscheinlich um mich nicht zumDenken kommen zu lassen.  Er und sein Vater in Rom (der mir auch von der Statur ähnlich sei) wären Schneider im Auftrag prominenter Modemacher und er hätte von der Messe eine jetzt wertlose Musterjacke dabei, die er mir - aufgrund der netten Weg-Beratung gerne schenken würde.

Und schon habe ich die Jacke in der Hand - und weil er so gut drauf, aber nicht verrückt sei - noch eine zweite.

Mißtrauen meinerseits keimte trotz des charmanten Redeschwalls auf, mein Geldbörsel habe ich sowieso gut verstaut. Und da kommt auch schon der diplomatische Angriff darauf: Er würde für die Heimreise seinen Tank noch auffüllen wollen, ob ich ihn dabei finanziell unterstützen könnte? Ich reiche ihm die (wirklich neuwertig scheinenden) Jacken durch das Seitenfenster zurück und verneine.

Er nimmt sie wortlos entgegen und fährt ohne weitere Bemerkung davon. Nachblickend erkenne ich ein Wiener Kennzeichen am Auto (mehr leider nicht).

Falls er kein echter Italiener war, dann jedenfalls ein begabter Schauspieler, der sich sein Geld sicher anders auch verdienen könnte, weil von einem gespendeten Benzintank wird man auch nicht reich, selbst wenn er versucht hätte, mir mein Börsel zu entreissen. 

Vielleicht wollen Sie diese Information als Warnung anderen Interessenten auch zukommen lassen.

Jedenfalls herzlichen Dank für Ihre laufenden, höchst interessanten Informationen! Liebe Grüße, D.I. Herbert H.


UND NOCH EIN FALL:
Am 13. Jan. 2009 ca. 18 Uhr war ich in der Innenstadt zu Fuß unterwegs und wurde hinter dem Burgtheater von einem Autofahrer, der neben mir stehen blieb, um Auskunft gebeten, wie er am besten nach Italien fahre.

Ich erklärte ihm den Weg über den Ring und Kai bis zur Tangente und dann sollte er zuerst Richtung Graz und später Richtung Klagenfurt fahren.

Er erzählte, dass er einen Unfall hatte, sein Auto nun in der Werkstätte wäre und er in dem Leihauto kein GPS habe und sich daher in Wien nicht auskenne. Er bedankte sich sehr für meine Hilfe und verwickelte mich in ein Gespräch über Italien und fragte mich, ob ich schon dort war und wie es mir gefallen habe.

Weiters erklärte er mir, dass sein Vater eine Fabrik (Bekleidungsindustrie) in Rom besitze und er auf der Rückreise von einer Ausstellung in Wien sei. Zuerst gab er mir einen Katalog in die Hand, damit ich sehe, dass er in Sachen Modehandel unterwegs war. Da er noch Reststücke seiner Kollektion im Auto dabei habe, fragte er mich nach meiner Sakkogröße und bot mir eine Kunstlederjacke „Reportage, R.G.A." als Geschenk an. Zugleich zeigte er mir in dem Modekatalog, dass der Wert der Jacke ca. € 700,- betrage.

Während ich noch über das unverhoffte Geschenk nachdachte, packte er noch eine zweite Jacke „Reportage, R.E.A." und auch eine für meine Frau („Emporio Fashion") in eine Plastiktasche mit der Aufschrift „Reportage, R.G.A., Import - Export".

Überwältigt von so viel Großzügigkeit war ich somit ein willkommenes Opfer für die nun von ihm erzählte Geschichte, dass er wegen des Unfalles kein Bargeld mehr mithabe und noch Benzin tanken müsse, um nach Rom zurückzufahren. Daher ersuchte er mich, ihm mit einem beliebigen Betrag auszuhelfen und verwies auf seine großzügigen Geschenke. Als ich ihm zuerst € 100,- gab, klagte er, dass dies nicht für Benzin bis Rom reiche und lockte mir noch weitere € 50,- heraus. Schließlich bot er mir noch eine weitere Jacke an, wenn ich ihm noch weitere € 100,- gebe. Dies war mir dann doch zuviel und wir beendeten das Gespräch.

Als er wegfuhr, sah ich, dass sein Autokennzeichen nicht aus Wien war, sondern aus Italien und die Nr. DN-058 FM(oder N) aufwies. Da wurde mir erst klar, dass ich auf einen Trickbetrüger hereingefallen war.

Der Autofahrer war ca. 35 - 45 Jahre alt und trug sehr kurz geschnittene Haare.

Sein Beifahrer saß während der ganzen Aktion ruhig daneben und sprach kein Wort. Er half ihm nur beim Einpacken der Jacken in die Plastiktasche. Die Automarke habe ich nicht erkannt, sah aber, dass der linke hintere Kotflügel leicht beschädigt war. Ich glaube, dass die Farbe des Autos grau war. Die hinteren Rücksitze waren umgeklappt, so dass ein größerer Laderaum entstand.

Über die an den Jacken befestigte Marke „Reportage R.G.A. bzw. Reportage R.E.A." mit dem Emblem eines nach links blickenden Adlers mit ausgebreiteten Flügeln, sowie über „Emporio Fashion"  habe ich im Internet keine Information gefunden.

Mir wäre es sehr wichtig, dass auf solche Trickbetrüger nicht weitere andere Opfer hereinfallen, aber ich weiß nicht, wie das verhindert werden kann.

Vielleicht hilft die Verteilung der Information im Intranet der Polizei in Wien.

Mit freundlichen Grüßen, Elmar B.


REAKTIONEN der proNACHBAR Gemeinde:
Sehr geehrter Herr Brunnbauer,

dieser "italienisch sprechende Mann mit den Lederjacken" hat meinen Freund vor ca. 2 Jahren auf der Straße (Nibelungengasse o. Elisabethstraße) in der Nähe vom Cafe Oberlaa in der Babenbergerstraße in 1010 Wien mit demselben Trick angesprochen. Er wollte ihm zwei Lederjacken schenken für seine Hilfsbereitschaft, als er ihm den Weg zur Autobahn noch dazu auf Italienisch erklärte und bat ihn um Geld für Benzin. Als mein Freund ihm 20 Euro beabsichtigte zu geben, meinte er, dass dies zuwenig sei, daraufhin hat mein Freund ihm die Jacken wutentbrannt zurückgegeben. Er dürfte es auf hilfsbereite, ältere Herren abgesehen haben!

Liebe Grüße, Erna N. (16.2.10)


sehr geehrte Mitbürger,

es handelt sich hier um Ausländer die mit diesem Trick seit vermutlich mehr als  2 Jahren arbeiten und damit schon mehrere Personen geschädigt haben. Der Polizei sind derartige Fälle bekannt. Hätten Sie dem "netten Herrn" Geld für Benzin gegeben wäre das kein "Trickverkauf" gewesen denn Sie hätten es ja freiwillig gegeben, und die Ware hätte er Ihnen geschenkt, so sieht das die Polizei.

Ich habe vor 2 Jahren Ähnliches erlebt und habe mir das Kennzeichen aufgeschrieben aber nachdem es sich um ein Mietauto gehandelt hat konnte (wollte) die Behörde nicht einschreiten. Schließlich haben wir ja Datenschutz!! 

Ich empfehle jedem der in dieser Form angesprochen wird sofort zum Handy zu greifen und die Polizei zu rufen. Allerdings dürfen Sie nichts erwarten, denn bis diese kommt ist der Ausländer längst über alle Berge, oder sie kann nicht eingreifen aus obigen Gründen.  Also tun Sie nur so als ob Sie telefonieren.  

mfg s.b.   (16.2.10)

Ich habe mit Interesse den Artikel gelesen und kann Ihnen mitteilen, dass mir bereits vor einem Jahr das gleiche passiert ist. Genau dieselbe Masche "Tatort " war der Parkring in Wien der Unterschied war das die beiden "Keiler" in einem Auto mit italienischer (Padua) Zulassungsnummer gesessen sind. Vater und Sohn dürften sie nicht gewesen sein, das ungefähre Alter der beiden zwischen 25-35.
Von Bekannten habe ich erfahren dass sich das gleiche auch in Baden zugetragen hat.

Mit freundlichen Gruessen
Werner W.
Baden bei Wien (16.2.10)


Sehr geehrter Herr Brunnbauer!

Danke für Ihre sehr informativen Mitteilungen. Wenn sie auch nicht direkt verhindern, dass "etwas passiert", so tragen sie zumindest dazu bei, aufmerksamer zu sein. Ich verteile Ihre News in unserem Haus und merke, dass die Problematik dadurch öfter verbalisiert und die Aufmerksamkeit geschärft wird.

Zu der Mitteilung über den Trickkauf: Gleiches ist mir vor dem Sommer vergangenen Jahres in der Lastenstraße beim Justizpalast passiert.

Danke für Ihre Mühe und Ihre Initiative. Bleibt zu hoffen, dass sich viele Mitbürger angesprochen fühlen!

Mit herzlichen Grüßen, Norbert  D. (16.2.10)


Der gute Mann ist scheinbar wieder in Wien tätig, ist mir vor 3-4 Jahren beim Bauhaus in der Bergmillergasse passiert! (Anzeige in der Tannengasse)

Mfg. J. (16.2.10)


Vielen dank für ihre nachricht. der trick mit der textilmesse und dem leeren tank für die fahrt in die itallienische heimat begegnete mir schon vor 2 jahren als fussgänger ecke tiefer graben -hoher markt in wien 1 . ein pkw hält am strassenrand, mann mit italienisch- deutschem zungenschlag steigt aus und erzählt mir die fast identische story mit der geplatzten textilmesse und den übrig gebliebenen lederjacken und seinem leeren tank. hat mir leid getan. ich hatte aber gott sei dank nicht so viel geld bei mir da ich mit einer freundin verabredet war. sonst hätte ich die angebotene jacke gekauft. die angabe über die textilmesse habe ich für glaubwürdig gehalten, da sich in der nähe das alte wiener textilviertel salzgries befindet. der mann war tipp topp gekleidet, braunem haare vielleicht 40 jahre alt. machte gebildeten eindruck. sozusagen ein ,fescher, italiener.  aber kein ausgesprochen süditaliener. mit schwarzem haar. keine stimme wie ramazotti. schätze norditaliener.seriöser haarschnitt.  heute weis ich, das ich mich unter umständen der hehlerei schuldig gemacht hätte. na mahlzeit. und des zollvergehens.  grüsse michel p. (16.2.10)
Das sind die gleichen Tricks, auf die mein Mann in Rom schon bald einmal hereingefallen wäre! Gott sei Dank hat er noch einmal nachgedacht!

Jetzt kommt man mit dieser Masche zu uns!

LG. Elisabeth H. (16.2.10)


Sg. Herr Brunnbauer,

da verstehe ich einfach die Welt nicht mehr. Tagtäglich findet man auf Ihren Emails Warnungen gerade wegen der momentan (oder immer) überforderten Polizei und deren Aufklärungsquote, dann ist ein Herr Herbert H. nicht in der Lage nähere Beschreibungen zum PKW sowie zum Kennzeichen anzugeben...... So werden Sie und wir (und sicher auch nicht die Exekutive) niemals Lösungen für das vakante Problem finden können und auf diese Trickbetrüger werden sicher andere hereinfallen. Danke Herr Herbert H. dafür. Nachdem Warnungen Ihrerseits offensichtlich von den Betroffenen nicht ernst genug genommen werden ersuche ich Sie mich mit sofortiger Wirkung aus Ihrem Emailadressverzeichnis abzumelden. Besten Dank dafür. In diesem Sinne verbleiben wir    

mit freundlichen Grüßen, GF Friedrich A. (16.2.10)


Zum Beitrag noch folgende Ergänzungen:

Diese Vorgangsweise war ein mißlungener „Ripping" oder „Rip off"- Versuch (im Google leicht darunter zu finden). Meist sind es echte Italiener, gut gekleidet in österreichischen Leihautos.

Der Zugriff auf die Geldbörse erfolgt nicht durch Raub, sondern durch gute Menschenkenntnis und Überredungskunst (Mitleidsmasche).

Die oft praktizierte Geschichte läuft meist so ab:

Der Agierende kommt als Modeproduzent z.B. von einer Modemesse. Nach Ende der Messe besuchte er ein Casino (Eintrittskarte wird vorgezeigt!), lernte dort eine Frau kennen, verspielte sein Geld, nächtigte bei der Frau, will nun nach Hause hat aber kein Geld mehr.

Allerdings besitzt er noch div. Markentextilien (z.B. Armani), die er vorerst herschenken will bzw. gibt er im Zuge des Gespräches immer mehr Artikel dazu und bittet für diese „teure" Markenware um ein bescheidenes finanzielles Gegengeschenk. Wenn es ihm zu wenig erscheint - und das tut es natürlich immer - verlangt er schon seinen angemessenen Preis.

Die Textilien sind ausnahmslos billige Raubkopien, eben „gerippt". Wird man mit so einer Markenkopie erwischt, setzt es übrigens noch eine saftige Strafe. Da sind die Originalproduzenten nicht zimperlich.

Auch wenn die Ware noch so echt aussieht, sie ist es nicht. Und Achtung: angebotene Lederjacken riechen sogar nach Leder und sind trotzdem aus Kunstleder!

Der Agierende geht ev. noch in die Verlängerung und jammert, dass er für seine Frau zu Hause in Rom unbedingt ein Geschenk mitbringen muß. Sonst hat er Zoff mit seiner Signora. Irgendwas Teures soll es schon sein - Handy, Schmuck etc. So wie das in italienischen Familien halt so üblich ist .....

Somit appelliert er von Mann zu Mann mit viel Geschick und Gespür ans männliche Mitgefühl.

Bei Frauen wird die Marke gewechselt. Da wird dann mit Kleidung und Taschen von Prada, Gucci, etc. die Begierde geweckt. Und die Geschichte auf weibliches Mitgefühl ausgerichtet.

Liebe Grüße, Ernst T. (16.2.10)


Das Landespolizeikommando Wien, Kriminalpolizeilicher Beratungsdienst informiert!

GEWERBSMAESSIGER BETRUG in 1130 Wien, Volkgasse   (WOHNRAEUMLICHKEIT) am 23.04.2008

 Der unbekannte Täter, verkaufte aus dem Fahrzeug vermutlich minderwertige Lederwaren um teures Geld.

Geschädigter/Opfer: männlich, geboren 1926, STA:Österreich

Sicherheitstipps - Kaufen sie keine Waren auf der Straße  beziehungsweise an der Wohnungstüre

Bei Anbieten von Waren Verständigung der Polizei über Notruf 133

 
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