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Internetbetrug - 3 aktuelle Fälle

logoNachbarn berichten und warnen! Unten angefügt sind einige Reaktionen.


FÜR ALLE NEUEN INTERESSENTEN: Obwohl wir schön öfter auf diese Form des Betruges hingewiesen haben, möchten wir aus aktuellem Anlaß nochmals auf die Gefahren bzw. die rechtlichen Schritte hinweisen!

HILFE UND TIPPS > http://www.arbeiterkammer.at/online/internetbetrug-2799.html oder http://www.ombudsmann.at/  bzw. Kriminalprävention der Polizei Telefonnummer 0800 21 63 46 zur Verfügung


FALL 1.) Nachbarn berichten uns: Niederösterreich vom 15. Okt. 2010 Anfang der weitergeleiteten E-Mail:


Von: "Rechtsanwalt Florian Giese" <giese@rechtsanwalt-giese.info>

Datum: 15. Oktober 2010 00:37:12 GMT+02:00

An: xxxx@xxxxxxxxx.at

Betreff: Ermittlungsverfahren gegen Sie

Antwort an: foremastsaet39@rjtplusr.com

 Guten Tag,

in obiger Angelegenheit zeigen wir die anwaltliche Vertretung und Interessenwahrung der Firma Videorama GmbH,
Munchener Str. 63, 45145 Essen, an.

Gegenstand unserer Beauftragung ist eine von Ihrem Internetanschluss aus im sogenannten Peer-to-Peer-Netzwerk
begangene Urheberrechtsverletzung an Werken unseres Mandanten. Unser Mandant ist Inhaber der ausschliesslichen
Nutzungs- und Verwertungsrechte im Sinne der §§ 15ff UrhG bzw. § 31 UrhG an diesen Werken, bei denen es sich um
geschutzte Werke nach § 2 Abs 1 Nr. 1 UrhG handelt.

Durch das Herunterladen urherberrechtlich geschutzer Werke haben sie sich laut § 106 Abs 1 UrhG i.V. mit
§§ 15,17,19 Abs. 2 pp UrhG nachweislich strafbar gemacht.
Bei ihrem Internetanschluss sind mehrere Downloads von musikalischen Werken dokumentiert worden.

Aufgrund dieser Daten wurde bei der zustandigen Staatsanwaltschaft am Firmensitz unseres Mandanten Strafanzeige
gegen Sie gestellt.

Aktenzeichen: 350 Js 483/10 Sta Essen

Ihre IP Adresse zum Tatzeitpunkt: 84.190.31.155

Ihre E-Mail Adresse: xxxx@xxxxxxx.at

Illegal heruntergeladene musikalische Stucke (mp3): 13

Illegal hochgeladene musikalische Stucke (mp3): 21

Wie Sie vielleicht schon aus den Medien mitbekommen haben, werden heutzutage Urheberrechtverletzungen
erfolgreich vor Gerichten verteidigt, was in der Regel zu einer hohen Geldstrafe sowie Gerichtskosten fuhrt.
Link: Urheberrecht: Magdeburger muss 3000 Euro Schadensersatz zahlen

Genau aus diesem Grund unterbreitet unsere Kanzlei ihnen nun folgendes Angebot:
Um weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und anderen offiziellen Unannehmlichkeiten wie Hausdurchsuchungen,
Gerichtsterminen aus dem Weg zu gehen, gestatten wir ihnen den Schadensersatzanspruch unseres Mandanten
aussergerichtlich zu loesen.
Wir bitten Sie deshalb den Schadensersatzanspruch von 100 Euro bis zum 18.10.2010 sicher und unkompliziert
mit einer UKASH-Karte zu bezahlen. Eine Ukash ist die sicherste Bezahlmethode im Internet und
fur Jedermann anonym an Tankstellen, Kiosken etc. zu erwerben.
Weitere Informationen zum Ukash-Verfahren erhalten Sie unter: http://www.ukash.com/de
Senden Sie uns den 19-stelligen Pin-Code der 100 Euro Ukash an folgende E-Mailadresse zahlung@rechtsanwalt-giese.info

Geben Sie bei Ihre Zahlung bitte ihr Aktenzeichen an!

Sollten sie diesen Bezahlvorgang ablehnen bzw. wir bis zur angesetzten Frist keinen 19- stelligen
Ukash PIN-Code im Wert von 100 Euro erhalten haben, wird der Schadensersatzanspruch offiziell
aufrecht erhalten und das Ermittlungsverfahren mit allen Konsequenzen wird eingeleitet. Sie erhalten
dieses Schreiben daraufhin nochmals auf dem normalen Postweg.

Hochachtungsvoll,
Rechtsanwalt Florian Giese


FALL 2.) Nachbarn berichten uns: Wien vom 11. Okt. 2010 Anfang der weitergeleiteten E-Mail:


Sehr geehrte Polizeiinspektion Speising !

Mir ist heute ein Brief eines Donald Bradson in die Hände gelangt, der einen 40 % - Anteil einer Erbschaft in Portugal anbietet.

Da ich eine betrügerische Absicht vermute, übersende ich Ihnen eine Kopie dieses Briefes. Den Adressaten und die Anrede habe ich aus Sicherheitsgründen in der Kopie gelöscht.

Ich vermute, dass Leichtgläubigen Zahlungen von "Bearbeitungsgebühren" und/oder die Übermittlung von Daten von Bank-Konten herausgelockt werden sollen.

Es gibt eine Home Page von BRADSON LAWYERS  :  http://bradsonlaw.com/   (in englischer Sprache)

Telefon- und Faxnummern im Brief stimmen mit den Angaben auf der Home Page überein.

Seltsam ist nur, dass die Vorwahl 003906 die Vorwahl des Vatikanstaates in Rom ist. Ich bezweifle, dass eine Anwaltskanzlei dort ihren Sitz haben kann.

Die Vorwahl der Privatnummer 0035191 ist die Vorwahl einer Handynummer in Portugal.

Auf der Home Page scheint ein Donald Bradson auf. Allerdings stimmen die im Brief angegebenen E-Mail-Adressen nicht mit der E-Mail-Adresse des Donald Bradson auf der Home Page überein.

Da mir die Angelegenheit sehr dubios erscheint, ersuch ich Sie höflichst, diese E-Mail an die zuständige Abteilung für Computerkriminalität weiter zu leiten. 

Vielleicht kann dadurch Schaden abgewendet werden.

Mit freundlichen Grüßen, U.L.


REAKTIONEN:

Danke für diese Meldungen, von diesen "Erbschaftsbenachrichtigungen" habe ich bereits gehört (nie würde ein Notar einen berechtigten Erben per mail benachrichtigen!), div. Anwaltskanzleien u.a auch die Kanzlei Giese) aus Deutschland sind schon amtsbekannt, es gibt angeblich schon zahlreiche Anwaltsfirmen, die sich nur über diese illegalen Abmahnungen bzgl. Downloads fianazieren - ein paar Dumme zahlen halt doch noch ....

Mit nachbarlichen Grüßen,  Marlene K.


Auch ich habe eine E-Mail der Kanzlei Giese aus Hamburg bekommen. Nachdem sie verseucht war und zusätzlich dubios erschien hat sie meine Sicherheitseinrichtung eliminiert.  Als ich im Netz forschte, stieß ich auf die Home-Page dieser Kanzlei. Diese distanziert sich voll und hat bereit seine Anzeige bei der Kripo Hamburg eingebracht.

Schöne Grüße, Wolfgang Sch.


Auch mein 91-jähriger Schwiegervater hat von der Anwaltskanzlei BRADSON LAWYERS beiliegendes Angebot zur Regelung einer sogenannten "Erbschaft" erhalten. Ich bin davon überzeugt, daß es sich dabei ebenfalls um versuchten Betrug handelt, möchte ich Sie und Ihre Leser davon informieren und von einer Reaktion auf solche Briefe abraten. Geschickten Hackern ist es vermutlich möglich, über ein Antwortmail etc. auf den eigenen PC zuzugreifen.

Mit freundlchen Grüßen, Manfred H. (NÖ)

 

 
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