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Brandinformation

13. Bezirk

Das Treffen am 26.8.2010, initiiert von proNACHBAR im Napoleonwald (Gasthaus Aibler), war wieder ein voller Erfolg. In den letzten 2 Monaten häuften sich die Brandstiftungen von Papier- und Flaschencontainern sowie von Briefkästen in unserem Grätzel. Die Idee einer Familie, die Kosten der Wiederherstellung der Container potentiellen Brandstiftern mittels Aufkleber auf denselben bekanntzumachen, muss daran scheitern, dass Brandstifter derartige Bekanntmachungen sicher nicht lesen.

Die Frage an die Polizei, ob Brandbeschleuniger verwendet wurden, blieb eigentlichunbeantwortet. Unsere Vize-Bezirksvorsteherin Frau Drlik gab bekannt, dass seit Jänner 2010 in ganz Wien 270 Brandlegungen stattgefunden hatten. Davon 17 im 13. Wiener Gemeindebezirk und davon 8 in den Monaten Juli und August alleine im Bereich der Polizeiinspektion Speising (Schulferien). Es wird auch seitens der Polizei (Chefinsp. Hackl) auf jugendliche Übeltäter getippt. Ergebnisse liegen aber bisher keine vor. Für den Fall, dass die Polizei die Brandstifter ermitteln kann, müssten auch die Eltern dieser Jugendlichen zur Bezahlung des eigentlich enormen Schadens herangezogen werden. Es wurde auch festgestellt, dass die Brandstiftungen an den Wochenenden in den Morgenstunden stattfanden. Eine installierte Videokamera brachte insoferne kein Ergebnis, da auf Grund der Datenschutzbestimmungen eine Aufnahme des Gehsteiges vor dem betroffenen Grundstück nicht gestattet ist und somit lediglich die Beine des Branstifters im Bild ersichtlich waren. Die Polizei konnte daher den Verdächtigen nicht erkennen.

Von den anwesenden Anrainern wurde auch berichtet, dass im Napoleonwald mit Feuerwerkskörpern hantiert wird und dies nicht nur am Wochenende, sondern auch werktags. Die Intensität und Lautstärke dieser Feuerwerkskörper ließe auf eine Klasse 2 oder 3 derselben schließen, die ausschließlich durch ausgebildete Fachkräfte gezündet werden dürfen. Sollte in diesem Fall die Polizei verständigt werden? Von Seiten der Polizei wurde dies bejaht. Die Verständigung der Polizei dürfe nicht über die Polizeidienststelle in der Speisingerstraße sondern über 133 erfolgen. Dies gilt auch für alle anderen Delikten, die von der Bevölkerung beobachtet werden.

Auch über eine allfällige Verfolgung der Straftäter durch Anrainer wurde gesprochen und angeregt, dies nach telefonischer Verständigung der Feuerwehr und der Polizei, in gebührenden Abstand vorzunehmen und wenn möglich festzustellen, wohin die Täter sich wenden bzw. in welchen Häusern bzw. Richtung sie verschwinden.

Der Obmann von proNACHBAR, Herr Karl Brunnbauer, las sodann einen Brief eines Mitgliedes seines Vereines vor, nach welchem dieses des öfteren beobachtete, dass ein Mann in den Papiercontainern wühlte, aber offensichtlich keine Zeitungen suchte, sondern seiner Vermutung nach eher nach Adressen oder vielleicht sogar nach Kontoauszügen. Es wurde angeregt, solche Schriftstücke niemals im Papiercontainer zu entsorgen, sondern mit dem Hausmüll, da dieser verbrannt wird. Außerdem wäre es sinnvoll, diese Schriftstücke zu „schreddern" bevor sie entsorgt werden. Weiters wurde angesprochen, dass Berichte der Anrainer mittels Leserbriefen an die diversen Publikationen von Bezirksjournalen zweckmäßig wären, da diese Publikationen doch von den meisten Bewohnern unseres Gebietes gelesen würden. Auch erfolgte die Anregung, dass Treffen von proNACHBAR von all jenen, die über Computer und Drucker verfügten mittels Flugzettelverteilung an die unmittelbare Nachbarschaft bekanntgemacht werden sollten. Auch Warnungen über Straftaten könnten auf diese Art auch an computerlose Nachbarn verteilt werden.

Über den Vandalismus im Allgemeinen wurde debattiert, diesbezüglich hat aber - im Gegensatz zu den Brandstiftungen - die Polizei Täter ausforschen können. Es wurde bekanntgegeben, dass durch diese Schmierereien im 14., 13. und 23. Bezirk an Fassaden, Garagentoren etc. bereits ein angezeigter Sachschaden von ca. 400.000,-- Euro entstanden war. Welche Sanktionen die Täter zu erwarten haben, wurde nicht erörtert.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt betraf die rumänische „street-view" Firma NORC. Unter Hinweis darauf, dass wir als steuerzahlende Staatsbürger auf Grund der Datenschutzbestimmungen keine öffentlichen Flächen mittels Videoüberwachung aufnehmen dürfen - wir hingegen - ohne um Zustimmung gefragt worden zu sein, mit den Aufnahmen unserer Gärten und Häuser in gestochen scharfer Qualität konfrontiert sind. Eine Löschung kann beantragt werden.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
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