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Trickdiebstahl!  Dez. 2009

logo Sehr geehrtes Pronachbar-Team!

Soeben habe ich von einer 87 - jährigen Freundin aus (Wien) Döbling Folgendes erfahren: Nach einem Arztbesuch am 12.11.09 ging meine Freundin noch zum Spar einkaufen und dann mit gefülltem Rucksack, gestützt auf einen Stock, nach Hause in die Börnergasse. Als sie um ca. 14:00 bei ihrer Stiege ankam, langten gleichzeitig ein Mann und eine Frau ein und machten sich an den Klingeln zu schaffen. Sie gaben kurz darauf an, dass die Leute, die sie besuchen wollten, nicht zu Hause seien (am nächsten Tag stellte sich heraus, dass diese sehr wohl zu Hause waren und niemand geläutet hatte), sie wollten ihnen aber eine Nachricht an die Tür stecken. Die beiden betraten das Stiegenhaus, der Mann trug den Rucksack meiner Freundin hinauf in den 4.Stock und kam wieder herunter. Als meine Freundin oben angelangt war, erschien die Frau und bat aufs Clo gehen zu dürfen, sie sei schwanger. Obwohl meiner Freundin bereits unbehaglich zu Mute war, gestattete sie dies und wartete auf sie an der Eingangstür, um sie danach gleich wegzuschicken. Die Frau verließ das Clo und bat meine Freundin, einen Gruß für die Leute, die nicht zu Hause waren, auf einen Zettel zu schreiben, was meine Freundin leider auch machte. In dieser Zeit muss der Mann, von meiner Freundin unbemerkt, ins andere Zimmer gegangen sein und sich bedient haben, denn am Abend stellte sie fest, dass viel Schmuck (darunter Erinnerungsstücke von persönlichem Wert) fehlte.  Die Polizei meinte, es sei ein Glück gewesen, dass meine Freundin den Mann nicht bemerkt hatte, denn er hätte sie niedergeschlagen, wenn sie sich ihm in den Weg gestellt hätte. Das Paar ist sicher noch in Wien unterwegs, um noch andere Leute zu schädigen.

Die beiden waren unauffällig und sahen nicht unsympathisch aus, sie sind normal gebaut (nicht dick) und waren dunkel gekleidet, er: Paletot, sie: vielleicht wattierte Jacke. Er ist ca. 1,75 groß, dunkelhaarig, ca. 45 Jahre alt und hat eine etwas dunklere Haut als sie. Sie gibt vor, schwanger zu sein, misst ca. 1,65, hat brünettes Haar, ist ca. 30 Jahre alt und hat eine hellere Haut als er.  Sie sprechen beide gutes Deutsch mit Akzent.

Mit besten Grüßen,  Dr. Lore B.


Empfehlungen:

*Gewähren sie keinen fremden Personen Zutritt in ihre Wohnung oder Haus. Wollen Gefälligkeiten, wie ein Glas Wasser, oder Zettel udgl. trotzdem nicht abschlagen, lassen sie die Personen VOR der Tür warten und schließen sie diese, solange sie mit der Gefälligkeitsleistung beschäftigt sind.

Schauspielerisch begabte Diebe und Betrüger an der Haus- oder Wohnungstür verwenden im Grunde nur ganz wenige Tricks, zu denen sie sich immer neue Varianten einfallen lassen: Sie bitten um Hilfe oder eine Gefälligkeit, täuschen Amtspersonen vor oder behaupten ganz einfach, Sie zu kennen. Etliche Täterinnen und Täter täuschen auch Notlagen vor und geben sich hilflos. Verständigungsprobleme verstärken diesen Eindruck noch, oftmals wollen Frauen mit Kindern Ihr Herz rühren und Sie mitleidig stimmen.

Dabei verfolgen diese Diebe und Betrüger immer nur ein Ziel: Sie sollen die Tür öffnen, damit die Täter in Ihre Wohnung gelangen. Lassen Sie es nicht so weit kommen!

In Ihren vier Wänden wären Sie mit dem oder der Fremden allein - und Sie können dabei Ihre Augen nicht überall haben. Dies gilt besonders im Hinblick darauf, dass die Täter oft nicht alleine in Ihre Wohnung kommen!

Vorsicht, wenn Fremde läuten:

Hilfsbereitschaft an der Wohnungstür zahlt sich nicht aus!

Tricks an der Haustür. Wer diese Tricks kennt, lässt sich kein X für ein U vormachen:

■ Kann ich bitte ein Glas Wasser haben, ich bin schwanger. (Mir ist schlecht. Ich habe Durst. Ich muss eine Tablette nehmen.) Darf ich in Ihre Küche kommen?

■ Haben Sie Papier und Bleistift? - Der Nachbar ist nicht zu Hause, ich möchte ihm eine Nachricht hinterlassen. Haben Sie vielleicht eine Schreibunterlage? (Hier ist das Licht so schlecht.) Darf ich an Ihrem Tisch schreiben?

■ Ich muss schnell telefonieren - Ich hatte einen Unfall. (Ich benötige einen Arzt. Ich hatte eine Autopanne.) Darf ich Ihr Telefon benutzen?

■ Darf ich bei Ihnen Blumen (oder Geschenke) für Nachbarn abgeben? - Ich habe sie nicht angetroffen. Darf ich den Blumen in Ihrem Bad Wasser geben? Darf ich selbst das Geschenk in Ihrer Wohnung sicher verwahren?

Bei Fragen oder Anliegen zur Sicherung des persönlichen Eigentums wenden sie sich unverbindlich an den kriminalpolizeilichen Beratungsdienst.


 
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