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Wann soll ich die Polizei verständigen?15. Jänner 2009

Polizei 13., Bezirk: Betrifft: Dämmerungstäter wieder unterwegs! vom 15. 1. 09:
Zu diesen Vorfällen möchte ich Ihnen gerne eine Wahrnehmung vom 13.1.09 ca. 18:30 schildern.

Ich befand mich auf einer Joggingrunde in Bereich um das Hietzinger Bad. Als ich von der Atzgersdorferstr. in die Riedelgasse einbog kamen mir zwei Männer mit dunklen Wollmützen entgegen. Und gleich drauf sah ich auf der kleinen Fußgängerinsel an der Mündung der Gallgasse in die Riedelgasse, einen Radfahrer stehen (ist dort eher ungewöhnlich zu stehen) der als er mich sah die Gallgasse in Richtung Griepenkerlgasse hinunterfuhr. Er hatte einen großen rot orangen Rucksack am Rücken. So wie ein Fahrradbote, aber ohne Aufschrift.

Jedenfalls dachte ich in diesem Moment, dass es mich nicht wundern würde wenn ich am nächsten Tag über neuerliche Einbrüche in dieser Gegend lesen würde. (Griepenkerlgasse, Jörsgasse, Björnssongasse!!!) Was ja dann auch tatsächlich der Fall war. Die Fage ist nun ob ich mit solch einer Wahrnehmung gleich die Polizei beschäftigen soll? Die zwei Männer und der Fahrradbote(?) könnten ja auch ganz unverdächtig sein und man kann ja nicht, vor allem in der kalten Jahreszeit, jede Person mit dunkler Mütze gleich verdächtigen.

Mit freundlichen Grüßen, Bernd K.

PS: Seit ich auf Ihre Initiative aufmerksam wurde, beobachte ich unsere Gegend während meiner Trainingsläufe aufmerksamer, jedoch bin ich mir oft nicht sicher aus welchem Anlass ich eine Meldung machen sollte.

Antwort der Polizei:

Sg. Herr König!

Ich wurde informiert, dass Sie aufgrund der ProNachbar-Initiative während Ihrer Läufe die Gegend aufmerksamer beobachten und dabei - Zumindest im Nachhinein betrachtet - verdächtige Wahrnehmungen gemacht habe (Radfahrer etc.).

Es ist schon richtig, dass nicht jeder Mensch mit dunkler Kopfbedeckung ein Verbrecher ist. Vor dem gleichen Problem stehen wir als Polizei. Jedoch können wir die Leute nur kontrollieren, wenn Sie noch da sind. An sich tut es keinem rechtschaffenen Menschen weh, wenn er kurz wegen seiner Anwesenheit befragt wird. Zumeist ist auch nichts Nachweisbares vorhanden, wenn man trotzdem weiter einen Verdacht gegen eine kontrollierte Person hat, aber zumindest merken die Leute, die wir hier nicht brauchen können, dass sie nicht so unbeobachtet bei uns ihrer möglicherweise unredlichen Absicht nachgehen können,  wenn sie angehalten werden.
Ich bin mir sicher, dass Sie es mit Ihrem Menschenverstand richtig einschätzen werden, wenn sich jemand verdächtig benimmt - Wenn im Falle einer Verständigung durch Sie dann ein Streifenwagen frei ist, fährt er eben gezielt an einen bestimmten Ort anstatt nur allgemein zu streifen, was der Besatzung normalerweise nicht wirklich weh tut.

Mit freundlichen Grüßen, Polizei Inspektion Speising

 
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