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2017-07-08 Wohnhaus-Einbruch in 1120



Sa 2017-07-08

Einbruch in Einfamilienhaus

Vor einigen Tagen ereignete sich in unserer Wohngegend (Siedlung Inzerdorf Stadt) ein seltsamer Einbruch. Die Eigentümer waren für einige Tage im Urlaub, das Haus wurde von einer Haushälterin betreut, die 3x täglich kam, um die Katze zu betreuen und nach dem Rechten zu sehen. Eines schönen Nachmittags kam sie wieder, sperrte die Grundstückstür auf und wollte die Haustür aufsperren, als ihr eine schmächtige Frau mittleren Alters in der Tür entgegenkam, den Zugang verwehrte und sie barsch fragte: „Was wollen Sie hier, hier wohne ich!“ Die Tür wies im unteren Bereich ein Loch im verdrahteten Sicherheitsglas auf, durch das die Fremde offenbar eingedrungen war.

Die Haushälterin war zunächst verblüfft, dann aber geistesgegenwärtig und sperrte die Haustür von außen zu. Dann rief sie die Polizei an, die nach etwa 20 Minuten eintraf. Inzwischen beobachtete die Haushälterin das Haus, traute sich aber nicht, nach hinten in den Garten zu gehen, da sie befürchtete, dass noch weitere Personen im Haus oder Garten waren. Auf dem Gehsteig vor dem Haus stand einer der beiden steinernen Löwen, wie man sie häufig bei Grundstückseingängen sieht. Wie dieser Löwe, der ein Gewicht von mindestens 40 – 50 kg hat, von seiner Säule in 2 m Höhe unbeschädigt auf den Gehsteig gekommen war, konnte sie sich nicht anders erklären als dass eine zweite Person beim Herunterheben des Löwen geholfen hatte, denn dass die schmächtige Einbrecherin den Löwen alleine heruntergehoben hatte, erschien ihr nicht logisch. Außerdem stellte sich heraus, dass eine Nachbarin eine fremde Person im Garten gesehen hatte, die nicht mit der Einbrecherin identisch sein konnte, da dieser jeder Zugang zum Garten aus dem Haus versperrt war.

Die Polizei rief Verstärkung. Die WEGA, mit Stahlhelm, kugelsicheren Westen und Bewaffnung ausgestattet, drang ins Haus ein und bemächtigte sich der Einbrecherin, wobei diese stets betonte, dass das ihr Haus sei. Sie hatte sich im Haus einquartiert, im Keller etliche Flaschen Bier und sonstige Alkoholika konsumiert und war dabei gewesen, mit Räucherstäbchen eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Auf Befragung gab sie an, allein zu sein und keine Hilfe beim Überwinden des Grundstückszauns und beim Herunterheben des Steinlöwen gehabt zu haben. Nach einiger Zeit, nachdem das Haus und der Garten von der WEGA gründlich durchsucht worden waren, zog die Polizei (inzwischen 14 Mann hoch) mit der Frau ab, ohne jemand anderen gefunden zu haben.

Die rechtmäßige grundbücherliche Eigentümerin war telefonisch verständigt worden und brach den Urlaub ab, um im Eiltempo nach Hause zu kommen. Sie langte vor Mitternacht ein und wurde von der Haushälterin im Detail informiert. Nachdem sich die Aufregung gelegt hatte und festgestellt worden war, dass außer den konsumierten Alkoholika nichts fehlte, war sie bereit, sich zur Ruhe zu legen, als sie und ihre beiden Hunde durch das Erscheinen einer Fremden an der Hauseingangstür aufgeschreckt wurden. Siehe da, die Einbrecherin vom Nachmittag war wieder da und verlangte Zugang zu „ihrem Haus“. Wieder wurde die Polizei angerufen, kam aber nicht, da niemand bedroht und auch kein Versuch unternommen worden war, gewaltsam das Grundstück zu betreten. Nach der Debatte darüber, wem jetzt das Haus gehörte, gab die – offenbar geistesgestörte – Einbrecherin schließlich nach und vertrollte sich. Erst am nächsten Tag konnte von der Polizei die Information erhalten werden, dass die über Haft oder Freilassung entscheidende Staatsanwältin keinen Haftgrund gesehen und die Einbrecherin, die anscheinend als geistesgestört amtsbekannt war, auf freien Fuß gesetzt hatte. Am nächsten Tag wurde diese Person übrigens in derselben Gasse neben einem geparkten Auto schlafend aufgefunden.

Mit freundlichen Grüßen,  G. H.



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