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 2017-04-14 Dachrinnenbetrüger sind wieder unterwegs!

Do 2017-04-13 10:29

Delikt                     Dachrinnenbetrug
Adresse                  Oskar Jascha Gasse / Felixgasse
PLZ                        1130
Ort                         Wien
Datum                    06.4.2017
Uhrzeit                   Vormittag
Modus                    siehe unten

Meldung

Anbei hier eine Kurzfassung meines Reinfalls.

Do. 6.4.2017 vormittags:

Ein Arbeiter (Pole?) läutet am Gartentor, teilt mir mit, dass er bei Arbeiten in der Nachbarschaft einen Schaden an meinem Dach festgestellt hat, den er sofort reparieren könne um Euro 50.--.

Ich öffne, er kommt mit einer Leiter, steigt aufs Dach, fotografiert und zeigt mir den (angeblichen?)  Schaden einer Eternitplatte.  Ich stimme der Reparatur zu, ein zweiter Mann behebt den Schaden mit Spezialfolie, fotografiert ebenfalls zum Beweis die reparierten Stelle.

Die schon längst reinigungsbedürftige Dachrinne  (das stimmt und das wusste ich auch) wurde mit meinem Einverständnis von einem der Männer gesäubert, dabei hat er ein Loch in der Rinne festgestellt – es rinnt wirklich Wasser durch. Er könne das auch reparieren – ich verlange eine Visitenkarte für einen späteren Auftrag, bekomme aber keine. Er wolle das sofort machen, habe auch alles Nötige dabei. Sagt irgendwas von Euro 80,--!

Ich stimme wieder zu, noch immer schwant mir nichts Böses. Da kommt er mit neuen Dachrinnen an, in weniger als 2 Stunden sind beidseitig die Dachrinnen erneuert. Plötzlich ist ein dritter Mann  in Malermontur da, der mir weitere Arbeiten inklusive neuem Dach einreden will. Nun fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Wieder verlange ich eine Visitenkarte, um mich später melden zu können. Da geben sie auf und der „Maler“ beginnt eine Rechnung zu schreiben.

Mit Mwst. : 4700.- €, ohne:  „im Kulanzwege“  2700.-- €. Nach heftigen Protesten meinerseits und der Ablehnung, von ihm zur Bank geführt zu werden, um dort das nötige Geld zu holen, bekommen sie 1500.- € von mir. Die mir dann zugesteckte „Visitenkarte“ erweist sich als die Adresse einer Berliner Tankstelle. Bevor ich eine Autonummer notieren kann sind sie über alle Berge.

Der von mir via Internet ausfindig gemachte Tankstellenbesitzer hatte natürlich keine Ahnung vom Missbrauch seiner Adresse zu offensichtlichen Betrugstätigkeiten.

Ich möchte alle Nachbarn vor den Aktivitäten dieser Gauner warnen. Meiner Meinung handelt es sich bei den Männern tatsächlich um Polen. Ungarn und andere Osteuropäer haben einen anderen Akzent.

Mit nachbarlichen Grüßen, D.


> Eine Visitenkarte ist KEIN Ausweis!
> Schliessen Sie KEINE Haustürgeschäfte ab!
> Holen Sie ein weiteres Angebot ein!
> Nehmen Sie NUR Handwerker aus Ihrer Umgebung!
> Bei "fliegenden" Handwerkern haben Sie KEINE Garantie oder Gewährleistung!
> Notieren oder fotografieren Sie die Automarke und das Kennzeichen!
>Achten Sie auf Personen die im Vorfeld Ihr Haus oder Grundstück fotografieren.

 Können Sie Angaben zu diesem Vorfall machen?

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